{"id":75,"date":"2003-12-01T12:00:00","date_gmt":"2003-12-01T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/?p=75"},"modified":"2011-05-04T08:11:31","modified_gmt":"2011-05-04T07:11:31","slug":"zum-jahresabschlus-ein-einblick-in-den-grosten-betrieb-steinbachs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/?p=75","title":{"rendered":"Zum Jahresabschlu\u00df ein Einblick in den gr\u00f6\u00dften Betrieb Steinbachs"},"content":{"rendered":"<p>Quelle: Mitteldeutsche Zeitung<\/p>\n<p><strong>Spedition Weber &#8211; Vom Einzelk\u00e4mpfer zum Chef<\/strong><\/p>\n<p>Transportunternehmen seit 13 Jahren &#8211; 52 Mitarbeiter sind inzwischen Besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_76\" aria-describedby=\"caption-attachment-76\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><strong><strong><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-76\" title=\"Dezember 2003\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_1-300x249.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"249\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_1-300x249.jpg 300w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_1.jpg 419w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/strong><figcaption id=\"caption-attachment-76\" class=\"wp-caption-text\">Besuch der Spedition Weber: G\u00f6tz Ulrich, Helfried Weber, Ilona Weber, Landrat Harri Reiche, G\u00fcnther Wienhold, Thomas B\u00f6hm (v.l.)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Steinbach. <\/strong>Selbst der Landrat war erstaunt, als der Chef der Speition Weber in Steinbach, Helfried Weber, \u00fcber die Zahl der Mitarbeiter sprach. In der Spedition arbeiten derzeit 52 Besch\u00e4ftigte, die meisten als Fahrer der 23 Milchfahrzeuge und Kipper.<\/p>\n<p>Der Landrat des Burgenlandkreises, Harri Reiche, besuchte im Rahmen seiner Unternehmerbereisung diesmal die Spedition Weber. Herzlich wurden der Landrat, begleitet vom Leiter des Kreiswirtschaftsamtes, Thomas B\u00f6hm, dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Zeitzer Wirtschaft- und Speditionsf\u00f6rderungsgesellschaft, G\u00fcnther Wienhold und dem Leiter der Verwaltungs-gemeinschaft Finne, G\u00f6tz Ulrich, von Weber und seiner Frau Ilona begr\u00fc\u00dft. Nicht ohne Stolz berichtete Speditionschef \u00fcber die Entwicklung seiner Firma, die er 1990 gr\u00fcndete. &#8222;Als Einzelk\u00e4mpfer mit Pritschfahrzeug und Plattenwagen habe ich als Fuhrunternehmen angefangen&#8220;, erz\u00e4hlte Weber. Ein Jahr sp\u00e4ter stellte er den ersten Mitarbeiter ein. 1993 fing er an, f\u00fcr eine Brauerei Treber (R\u00fcckstand der Beirherstellung), der als Futtermittel verwendet wird, zu transportieren. Bis 1996 erweiterte sich die Firma auf zehn Besch\u00e4ftigte. Gl\u00fcck hatten Webers, dass sie 1996 von zehn Bewerbern den Zuschlag f\u00fcr den Milch- und Molketransport der Molkerei Bad Bibra und danach der Molkerei Allerstedt erhielten. Zehn Fahrzeuge, die l\u00e4ngst durch neuere ersetzt sind, und 22 Leute wurden \u00fcbernommen. Investitionen von zwei Millionen Mark standen dabei an. &#8222;Es ist nicht einfach gewesen. Keiner wusste, wohin sich die Molkereien entwickeln, doch wir haben es riskiert&#8220;, sagte Weber. Seine Devise w\u00fcrde sowieso immer lauten: &#8222;Geht nicht, gibts nicht&#8220;. Dabei habe er stets Hauptaugenmerk auf ordentliche Technik gelegt. Zuerst habe er in den Fuhrpark, mit dem das Geld verdient wird, investiert. Inzwischen ist ein schmucker Firmensitz mit B\u00fcro und Sozialr\u00e4umen entstanden, obwohl die Banken zur\u00fcckhaltung zeigten. Und nicht mehr lange, dann wird Einweihung des Komplexes mit Werkstatt, Lagerhalle, Tankanlage, Garagen f\u00fcr Ersatzfahrzeuge und des Au\u00dfenwaschplatze gefeiert. Als kritsichen Hinweis des Spediteurs nahm der Landrat die schlechte Koordination bei Stra\u00dfensperrungen mit auf den Weg. Manchmal w\u00fcrden seine Fahrer nicht mehr wissen, wo sie lang fahren sollen, die Milch muss aber abgeholt werden. Ein Problem f\u00fcr Weber auch die Einf\u00fchrung der Maut ab 31. August. Die Zeitspanne der Vorbereitung sei zu kurz, da die Voraussetzungen f\u00fcr die Spedition bisher noch nicht geschaffen wurden.<br \/>\n<!--more--><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig f\u00fcrn Stapel<\/strong><\/p>\n<p>Bei Briketts wird inzwischen auf Feinheit geachtet &#8211; H. Weber liefert feste Brennstoffe<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_77\" aria-describedby=\"caption-attachment-77\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><strong><strong><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-77\" title=\"Dezember 2003\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_2-300x188.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_2-300x188.jpg 300w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_2.jpg 628w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/strong><figcaption id=\"caption-attachment-77\" class=\"wp-caption-text\">Briketts in der Geschenkpackung: Das, was hier der Steinbacher Spediteur Helfried Weber pr\u00e4sentiert, ist allerdings weniger f\u00fcr den Nikolaus als vielmehr f\u00fcr Werbezwecke gedacht.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Steinbach.<\/strong> &#8222;Dir wird der Nikolaus ein St\u00fcck Kohle in den Schuh legen.&#8220; So drohten einst Eltern in Vorweihnachtszeiten. Wer&#8217;s heute tut, muss dem Spr\u00f6ssling wom\u00f6glich erst mal erkl\u00e4ren: Was ist Kohle? Und wo kriegt der Nikolaus die her? Kinder aus gas- und \u00f6lbeheizten Elternh\u00e4usern werden es vielleicht kaum glauben, dass man mit den schwarzen Dingern, die im handlichen Pack im Baumarkt, mitunter sogar im Supermarkt angeboten werden, die Wohnung oder das ganze Haus heizen kann.<\/p>\n<p>Dennoch heizt heut noch mancher so, vor allem auf den D\u00f6rfern. Und weil man kaum den ganzen Winter Briketts im Tragepack aus dem Supermarkt heranschaffen kann, bestellt man sich die wie eh und je beim Kohlenh\u00e4ndler. Helfried Weber aus Steinbach ist in der Region der letzte seiner Zunft. Er handelt ausschlie\u00dflich mit festen Brennstoffen &#8211; vor allem Braunkohlebiketts der ostdeutschen Marke Rekord. Friedlich: F\u00fcr den Fuhrunternehmer, der 25 Lkw laufen hat und 55 Mitarbeites besch\u00e4ftigt, ist der Kolehandel nur eine Nebensache. Er macht das, damit seine langj\u00e4hrigen Abnehmer weiterhin eine Anlaufstelle haben, so Weber.<\/p>\n<p>Der Steinbacher beliefert fast ausschlie\u00dflich Stammkunden zwischen Klosterh\u00e4seler und Nebra, Lossa und Laucha. Etwa 150 sind es noch &#8211; ein viertel der Zahl von 1996, als die Firma Weber in den Kohlehandel einstieg. Bis dahin hatte Ilona Weber, die Frau des Inhabers, in der BHG (B\u00e4uerliche Handelsgenossenschaft) Bad Bibra gearbeitet. Als die schloss, fragten viele Kunden, wo sie k\u00fcnftig ihre Briketts beziehen k\u00f6nnten, schilderte sie. Irgendwann wird es mit dem Bedarf wohl ganz Schluss sein, mutma\u00dft Weber.<\/p>\n<figure id=\"attachment_78\" aria-describedby=\"caption-attachment-78\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-78\" title=\"Dezember 2003\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_3-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_3-300x224.jpg 300w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/high_2003_dez_3.jpg 411w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-78\" class=\"wp-caption-text\">Als Heizmaterial f\u00fcrs Haus werden die Briketts aus Steinbach zwischen Finne und Unstrut nach wie vor meist lose per Lkw angeliefert.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Derzeit allerdings ist Kohle auf dem Land, wo viel Holz als preisg\u00fcnstiger Brennstoff anf\u00e4llt, noch immer gesch\u00e4tzt. So heizt auch Weber sein modernes B\u00fcro alternativ per herk\u00f6mmlicher Schwerkraftheizung. Briketts, so versichert er, haben heute eine ganz andere Qualit\u00e4t als die &#8222;Blumenerde&#8220; von einst. Die Winterbevorratung im gr\u00e4\u00dferen Umfang, so seine Erfahrung, ist heute kaum mehr \u00fcblich. Vor allem \u00e4ltere Leute heizen noch den Kachelofen in der Stube oder den K\u00fcchenherd mit Brikett. Mancher ist inzwischen durchaus pingelig. Gefragt sind die gro\u00dfen Brikett, die so genannten Ganzsteine. Und da erkundigen sich die Kunden schon mal vor der Bestellung, ob sie denn auch sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig seien, damit sie sich gut im Keller stapeln lassen, berichtet Frau Weber schmunzelnd.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Mitteldeutsche Zeitung Spedition Weber &#8211; Vom Einzelk\u00e4mpfer zum Chef Transportunternehmen seit 13 Jahren &#8211; 52 Mitarbeiter sind inzwischen Besch\u00e4ftigt. Steinbach. 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