{"id":392,"date":"2011-06-13T11:54:33","date_gmt":"2011-06-13T10:54:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/?page_id=392"},"modified":"2011-06-13T12:10:46","modified_gmt":"2011-06-13T11:10:46","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/?page_id=392","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am 27.02.1926<\/strong><\/p>\n<p>Auf Veranlassung des Kreisbrandmeisters Steinkopf war durch den Ortsschulzen Oskar Lauche am heutigen Abend eine Gemeindeversammlung einberufen worden, um eine freiwillige Feuerwehr zu gr\u00fcnden. Zugegen waren auch die F\u00fchrung der FFw Bad Bibra. 8.15 Uhr abends wurde die reich besuchte Versammlung er\u00f6ffnet. Der Kreisbrandmeister Steinkopf erl\u00e4utert in seinem einleitenden Referat die Bedeutung des freiwilligen Feuerl\u00f6schwesens. Die Satzungen der zu gr\u00fcndenden Ortsgruppe Steinbach werden verlesen und erl\u00e4utert sowie die Dienstordnung bekannt gegeben. Durch eigenh\u00e4ndige Unterschrift auf Satzung und Dienstordnung wird die Ortsgruppe der FFw Steinbach gegr\u00fcndet.<br \/>\nZur Ortsgruppe Steinbach verpflichteten sich folgende Herren:<\/p>\n<p>Oskar Lauche, Franz Bode, Alfred Reinhold, Albin Hoffmann, Hugo Kirchner, Kurt Schenk, Alfred K\u00f6rner, Otto Schlimm, Oswald Hildebrandt, Richard Kirchner, Albin Kirsten, Richard Bornschein, Theodor Kathert, Willy K\u00e4stner, Edmund Voigt, Hugo M\u00f6nning, Erich Drenk, Rudolf Hoffmann, Alfred Wiegand, Willy Radestock, Richard Pommnitz, Otto Darnst\u00e4dt, Waldemar Hermann, Karl Kleinschmidt, Oswald Ulrich, Oswald Lauche, Ernst Lauche, Rudolf K\u00f6rner, Walter Ho\u00dfbach, Paul Hildebrandt<\/p>\n<p>Zum Ortsbrandmeister wird Landwirt Alfred Reinhold gew\u00e4hlt und verpflichtet.<\/p>\n<p>Auf der am 19.03.1926 einberufenen Feuerwehrversammlung wird nachfolgende Einteilung festgesetzt:<\/p>\n<p>I. Vorstand:<\/p>\n<p>Ortsbrandmeister: Alfred Reinhold, Stellvertr. Orsbrandmeister: Richard Pommnitz, Schriftf\u00fchrer und Kassierer: Walter Ho\u00dfbach, Hornist: Paul Hildebrandt, Ger\u00e4tewart und Spritzmeister: Albin Hoffmann<\/p>\n<p>II. Obersteiger: Oswald Hildebrand<\/p>\n<p>1. Steiger: Otto Schlimm, 2. Steiger: Hugo Kirchner, 3.Steiger: Richard Bornschein<\/p>\n<p>III. Spritzenzug:<\/p>\n<p>Richard Kirchner, Alfred K\u00f6rner, Theodor Kathert, Hugo M\u00f6nning, Ewald Lauche, Otto Darnst\u00e4dt, Kurt Schenk, Paul Kr\u00e4mer (f\u00fcr Ulrich), Ernst Lauche, Albin Kirsten<\/p>\n<p>IV. Ordnungszug:<\/p>\n<p>Willy K\u00e4stner, Oswald Ulrich, Waldemar Herrmann, Willy Radestock, Edmund Voigt, Alfred Wiegand, Franz Bode, Karl Kleinschmidt, Rudolf K\u00f6rner, Erich Denck, Rudolf Hoffmann, Oswald Lauche<\/p>\n<p>V. Passive Mitglieder: Oskar Lauche<\/p>\n<p><strong>Der geschichtliche Werdegang der FFw Steinbach<\/strong><\/p>\n<p>Neben der eigentlichen Aufgabe der Wehr Mensch, Tier und Haus zu sch\u00fctzen, entwickelte sie sich zu einem kulturellen Mittelpunkt im Ort. Am 25.01.1927 wurde zum Beispiel beschlossen Theaterauff\u00fchrungen zu veranstalten.<\/p>\n<p>25. Mai 1929. Aufgrund eines gestellten Antrages an die Gemeinde im M\u00e4rz 1929, erfoglte am 25. Mai die Auffuhr von Sand, Zement und Steinschutt, um den Fu\u00dfboden im Spritzenhaus h\u00f6her zu legen. Sofort wurde eine Arbeits\u00fcbung angesetzt. Auf Wunsch des stellvertretenden Ortsbrandmeister Pommnitz wurde auch der Platz vor dem Spritzenhaus mit Beton versehen da dieser bei Regenwetter grundlos war. Nach dieser Arbeits\u00fcbung stellten die Kameraden fest, dass das Spritzenhaus auch von au\u00dfen in Ordnung gebracht werden m\u00fcsste. Nach erfolgter Unterredung mit der Gemeindebeh\u00f6rde, welche sich bereit erkl\u00e4rte, die Kosten f\u00fcr das Abputzen zu \u00fcbernehmen, wurde Zementputz mit Knuttenwurf vorgeschlagen. Der Ortsbrandmeister Reinhold \u00fcbertrug die Arbeiten den Kameraden der Wehr.<\/p>\n<p>01. Juni 1929. Das Steinbacher Feuerwehrwappen (am Spritzenhaus) wurde durch den Kamerad Richard Pommnitz unendgeldlich angefertigt und durch den Ortsbrandmeister Alfred Reinhold farblich gestaltet. Es ziert den Giebel des Spritzenhauses. Auch das Abputzen des Spritzenhauses wurde durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>18. August 1929. Orkan in Steinbach (\u00fcbernommen aus original Unterlagen). Am 18. August, Nachmittag 16 Uhr ert\u00f6nte das Hornsignal. Es hatte unseren Ort ein Hagelwetter mit Orkan heimgesucht. Die gro\u00dfe Dorflinde war geknickt, und auf den Denkmalplatz geworfen worden. Gleichzeitig hatte der Wirbelsturm eine dort stehende Linde auf das Dach von A. Wiegand geschleudert. Die Wehr wurde von der Gemeinde ersucht, die geknickte Linde von dem Geb\u00e4ude herunter zu holen. Anschlie\u00dfend wurde noch die Dorflinde am Denkmal aufger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Anfang der 30er Jahre wurde ein Spielmannszug gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Am 01. September 1933 abends 21.30 Uhr wurde von Schimmel Feuer gemeldet. Sofort wurde die Wehr alarmiert, welche auch in sehr kurzer Zeit ausr\u00fcckte. Kurz vor 22 Uhr war die Wehr an der Brandstelle und konnte, da die Saugleitung der Spritze von Wischroda zu kurz war, als erste Spritze aus einem Brunnen Wasser geben. Da wir als 1. Freiwillige Feuerwehr zur Stelle waren, \u00fcbernahm Ortsbrandmeister Reinhold die technische Leitung. Es brannte die Scheune des Landwirts Vollmar. Das Feuer konnte bald auf einen Herd beschr\u00e4nkt werden. Zur Stelle waren die Spritzen Schimmel, Steinbach, Wischroda und Plei\u00dfmar. Um 3 Uhr wurde unsere Wehr entlassen.<\/p>\n<p>Am 16. Dezember 1934, 9.30 Uhr wurde die alte Schulglocke auf dem Spritzenhaus feierlich seiner neuen Bestimmung \u00fcbergeben. Sie dienst nun als Feuerglocke.<\/p>\n<p>Am 06. Februar 1936 morgens 3 Uhr ert\u00f6nte der Feueralarm. Ein Brand war im Geh\u00f6ft des Bauern Hornbogen Bibra ausgebrochen. Innerhalb von 20 Minuten konnten wir als erste ausw\u00e4rtige Wehr das Feuer bek\u00e4mpfen und mit Stolz war es uns verg\u00f6nnt, auch noch eher mit unserer Spritze in Erscheinung zu treten, als die Motorspritze Bibra selbst. Nach 2 Stunden konnten wir wieder entlassen werden.<\/p>\n<p>01. M\u00e4rz 1936. Das 10-j\u00e4hrige Bestehen der Wehr. Eingeleitet wurde die Feier am Vorabend durch einen Fackelumzug sowie den Weckruf m Morgen des 01. M\u00e4rz. Am Abend wurden die ausw\u00e4rtigen Wehren durch den Spielmannszug eingeholt und das Kampflied der Feuerwehr Steinbach uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am 24. Februar 1937 wurde die neue Motorspritze der Firma Robel nach zweist\u00fcndiger Dauerleistung f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Br\u00e4nden zugelassen und ging in den Besitz der FFw Steinbach \u00fcber. Abends versammelte sich die FFw beim Kamerad R\u00fche, um sich das gestiftete Fass Bier von der Firma Robel schmecken zu lassen.<\/p>\n<p>Am 06. Februar 1938 wurden die f\u00fcr den Bau des Trockenturms gekauften Fichtenstangen angefahren.<\/p>\n<p>06. M\u00e4rz 1938. Feier zum 12-j\u00e4hrigen Bestehen der Wehr verbunden mit Theater und Ball. Zur Auff\u00fchrung gelangte &#8222;Das Gl\u00f6cklein von Birkenstein&#8220;.<\/p>\n<p>26. M\u00e4rz 1938. Es wurden die Fichtenstangen, die f\u00fcr den Bau des Trockenturmes verwendet werden sollen, verlesen und gesch\u00e4lt.<\/p>\n<p>Am 08. Juli fand die Bezirksfeuerwehr\u00fcbung 1940 in Baumersroda Amtsbezirk Naumburg statt. Die \u00dcbung nahm seinen Anfang mit Fu\u00df- und Ger\u00e4teexerzieren, Angriffs\u00fcbungen die der Kreisf\u00fchrer Steinkopf pers\u00f6nlich anf\u00fchrte. Steinkopf sprach nach der \u00dcbung seinen besten Dank f\u00fcr die Wehren des Amtsbezirk Naumburg aus, wo Steinbach als erste Spritze das Wasser gab. Die Spritze wurde von Willy K\u00e4stner gefahren.<\/p>\n<p>Am 10. April 1943 wurde im Ort Steinbach &#8222;Feuer&#8220; gemeldet. Bei dem Bauer Franz Bode war ein Balkenbrand entstanden. Durch schnelles Eingreifen der Wehr wurde ein gr\u00f6\u00dferer Brand verhindert.<\/p>\n<p>Um die Einsatzbereitschaft der Wehr auch im Krieg zu gew\u00e4hrleisten, wurde am 19. September 1943 seine Pflichtfeuerwehr gegr\u00fcndet. Durch die Umst\u00e4nde des Krieges war es erforderlich geworden, am 19. Dezember 1943 eine weibliche Feuerwehr aufzustellen.<\/p>\n<p>Die erste Mitglieder waren: (laut Protokoll)<\/p>\n<p>Martha Reimer, Fanny Opel, Adelheid Kr\u00e4mer, Else Lauche, Olga Ulrich, Hilde Illige, Anna Kirsten, Frieda Voigt, Minna M\u00fcller (Schlauchf\u00fchrer), Paula Herrmann, Martha Kirchner, Irmgard Hildebrandt (Hauptmann), Lina Pommnitz, Hilde H\u00f6rig, Frieda Block (Schriftf\u00fchrer), Martha Schlimm, Hildegard Ha\u00fcis<\/p>\n<p>Am 12. April 1945 fiel der Dienst der FFw aus, da Deutschland durch die alliierten Truppen besetzt wurde.<\/p>\n<p>Eine Neuaufstellung der Wehr erfolgte am 03 November 1945. Die erste \u00dcbung nach dem Krieg fand am 10. Januar 1946 mit Besichtigung des Neuen Bezirksfeuerwehrf\u00fchrers Max Bornschein aus Bad Bibra statt. Das erste Wintervergn\u00fcgen nach dem Krieg wurde am 16. Februar 1946 gefeiert.<\/p>\n<p>In einer Versammlung am 13. Februar 1946 wurde der Beschluss gefasst, den Benzin f\u00fcr die Spritze auf Zuteilung von K\u00f6lleda zu holen, da die wirtschaftliche Lage sehr schlecht war.<\/p>\n<p>Im Mai 1946 wurde durch die Einsatzbereitschaft der FFw das Kriegerdenkmal instand gesetzt.<\/p>\n<p>Zur Hauptfeuerwehr\u00fcbung am 30. Juli 1946 in Bad Bibra gab die FFw Steinbach als erste Spritze den beteiligten Wehren das Wasser. Durch das schnelle Handeln der Steinbacher Wehr wurde ein gutes Ergebnis erzielt.<\/p>\n<p>16. August 1946. F\u00fcr die Kameraden, die zur Zeit die Feuerwehrschule in Halle besuchten, wurde eine Lebensmittelsammlung durchgef\u00fchrt. Als Spende der Mitb\u00fcrger gingen 40 Pfd. M\u00f6hren, 60 Pfd. Obst, 12 Pfd. Erbsen, 10 Pfd. Kartoffeln, 20 Pfd. Kohlr\u00fcben, 35 Pfd. Gurken, 10 Pfd. Rote R\u00fcben, 9 Pfd. Gem\u00fcse ein, welche durch die Feuerwehrschule Halle unter Leitung des Kreiswehrf\u00fchrers eingeholt wurde. An diesem Beispiel zeigte sich, dass die Kameraden auch in dieser schweren Nachkriegszeit das Anliegen der FFw nicht aus den Augen verloren haben und erst durch die Spenden der Nahrungsmittel der Lehrgang erm\u00f6glicht werden konnte. Eine weitere Spende erfolgte am 22. November 1947.<\/p>\n<p>Am Nachmittag des 08. Juli 1947 16:30 Uhr wurde Feuer in Steinbach gemeldet. Das Geh\u00f6ft von Kurt Kleinschmidt stand in hellen Flammen. Die Aufgabe der Wehr war es, die rechten Geb\u00e4ude zu sch\u00fctzen, was auch erfolgreich gelang, es war jedoch ein Verlust von 5 Ziegen entstanden. Der Brand wurde durch die eigenen Kinder verursacht.<\/p>\n<p>Am 29. Oktober 1947 wurde abends 19:00 Uhr ein Kirchenbrand in Bad Bibra gemeldet. Das Feuer entstand durch nachl\u00e4ssiges Verhalten im Umgang mit Streich h\u00f6lzern. Durch schnelles Handeln mit Schaufeln und Spaten wurde der Brand zum Stillstand gebracht. 60 Mappen sind dadurch verschont geblieben.<\/p>\n<p>Am 22. Februar 1948 organisierte die Wehr einen Theaterabend. Zur Auff\u00fchrung kam das St\u00fcck &#8222;Am Brunnen vor dem Tore&#8220;. Auf vielf\u00e4ltigen Wunsch wurde es am 07. M\u00e4rz nochmals gespielt. An diesem Beispiel l\u00e4sst sich erkennen, das die FFw in der schweren Nachkriegszeit, durch kulturelle Veranstaltungen den B\u00fcrgern ein paar sch\u00f6ne Stunden bereiten konnte.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Wasserentnahmestellen wurden am 21. Mai 1948 in Ordnung gebracht, um so die Einsatzbereitschaft der Wehr jederzeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Am 27. August 1948 fand wieder einen Lebensmittelsammlung f\u00fcr die Feuerwehrschule Halle statt. Nur durch Solidarit\u00e4t der Kameraden der FFw konnte die Versorgung der Lehrgangsteilnehmer gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Neues Schlauchmaterial (90 m) bekam die FFw am 10. September 1950 zugeteilt. Dadurch konnten die alten, por\u00f6sen Schl\u00e4uche ausgemustert bzw. verkauft werden. Der Erl\u00f6s kam der Feuerwehrkasse zu gute.<\/p>\n<p>Zum 20-j\u00e4hrigen Bestehen der Wehr wurde ein gem\u00fctliches Beisammensein mit allen Mitgliedern und Gr\u00fcndern sowie deren Familien veranstaltet. Es wurde neben Kartoffelsalat, W\u00fcrstchen und Bier auch ein Kalbsbraten gereicht.<\/p>\n<p>Am 24. Juli 1952, 10:20 Uhr Vormittag wurde aus Bad Bibra ein Gro\u00dffeuer gemeldet. Es brannte bei den Bauer Konrad Hartung die Scheune. Es war nur noch die Aufgabe der Steinbacher Wehr, die Unterstadt zu sch\u00fctzen. Das Wasser wurde unter dem Th\u00fcringer Hof aus dem Hauptlauf entnommen, die Schlauchl\u00e4nge betrug 250 Meter. Das Feuer wurde mit der Steinbacher Motorspritze aus drei Strahlrohren in der B\u00e4ckergasse bek\u00e4mpft und somit die Gefahr nach Osten gebannt. Als Belohnung spendierte B\u00e4cker Reichardt den Kameraden eine Flasche Schnaps, die auch gleich getrunken wurde. 2 Uhr Nachmittag war die Wehr wieder in Steinbach.<\/p>\n<p>Durch Hornsignal wurden die Kameraden am 24. Mai 1953 zu einem Festessen bei Kamerad R\u00fche gerufen. Es wurden Fische und Br\u00f6tchen aus der HO und Konsum gekauft und der Kamerad R. Kirchner spendierte dazu 5 Pfd. Gehacktes. Au\u00dferdem wurden noch elf Flaschen Lik\u00f6r getrunken, welche von den Kameraden der neugeborenen Stammhalter gestiftet wurden. Die Unkosten wurden aus der Wehrkasse entnommen. Kurt Haueis tritt in die Feuerwehr ein.<\/p>\n<p>Durch Hornsignal wurde am 07. Januar 1956 die anberaumte Versammlung bei Kamerad N\u00fcrnberger um 20:30 Uhr durch den stellvertretenden Wehrleiter Martin Lauche er\u00f6ffnet. Es wurde \u00fcber die Feuerung zum Vergn\u00fcgen verhandelt, und zwar am Sonntag, den 15. Februar 1956 geschlossen das Holz zu roden und im Ger\u00e4tehaus einzulagern.<\/p>\n<p>Am 25. Februar 1956 feierte die Freiwillige Feuerwehr von Steinbach ihr 30-j\u00e4hriges Bestehen. Die Veranstaltung wurde auf dem Saal bei Kamerad R\u00fche durchgef\u00fchrt. Um 19:00 Uhr begann ein Essen, wozu sich alles Kameraden sowie alle Gr\u00fcnder der Wehr eingefunden hatten. Es folgte ein kurzer R\u00fcckblick auf die vergangenen Jahre durch den Wehrleiter Kamerad Alfred K\u00f6rner und die Verleihung der Urkunden an die Gr\u00fcnder, sowie auch an diejenigen Kameraden, welche das 30j\u00e4hrige Dienstjahr erf\u00fcllten. Auch wurden die Kameraden, welche nicht mehr unter uns weilen konnten, durch eine Minute Gedenkstille und das Lied vom &#8222;Guten Kameraden&#8220; geehrt. Nach dem Essen begann der gem\u00fctliche Teil mit Musik und Tanz gegen 2 Uhr fr\u00fch ging es dem Ende zu.<\/p>\n<p>Den Hornisten der Wehr wurden vom Wehrleiter befohlen, am 14. April 1957, um 8 Uhr zu blasen, aber vergebens erwarteten die Kameraden das Signal. Am Abend zuvor waren sie zur Geburtstagsfeier bis fr\u00fch um 5 Uhr. Es dauerte aber nicht lange, so waren 16 Kameraden doch erschienen. Nun wurde der Graben am Schulplatz ausgestochen und der Kanal mit Wasser durchgespritzt. Anschlie\u00dfend wurde ein Glas Bier bei Kamerad R\u00fche getrunken, einer dieser Kameraden hatte es so gut gefallen, er ging erst gegen 19 Uhr nach Hause.<\/p>\n<p>Am 26. Mai 1957 fand in Thalwinkel ein Feuerwehrtreffen, verbunden mit dem 25j\u00e4hrigen Bestehen der Thalwinkler Feuerwehr und Einsatz der Katastrophenz\u00fcge in Bergwinkel statt. Auch der K-Zug von Steinbach war eingesetzt und konnte als beste R.-Gruppe hervor gehen und erhielt eine Pr\u00e4mie von 25 DM. Nach der \u00dcbung war f\u00fcr Essen und Trinken reichlich gesorgt. Anschlie\u00dfend war auf dem Gemeindesaal Tanz. Daran beteiligten sich einige Kameraden. Das Fahrzeug sowie die Spritze verlie\u00dfen den Ort um 21 Uhr.<\/p>\n<p>Unsere Jahreshauptversammlung fand am 10. Januar 1958, um 20:30 Uhr statt. Erschienen waren 18 Kameraden. Der Wehrleiter gab einen R\u00fcckblick \u00fcber das vergangene Jahr. Als n\u00e4chstes wurde das Wintervergn\u00fcgen auf den 01. Februar festgelegt. Es soll ein \u00f6ffentliches Tanzvergn\u00fcgen stattfinden. Die Musik, Kapelle Mather aus Bad Sulza, wurde noch am selben Abend telefonisch bestellt. Als letzter Punkt wurde \u00fcber unsere alte Handdruckspritze verhandelt. Es wurde durch die anwesenden Kameraden beschlossen, diese abzubauen und das Fahrgestell zu verkaufen. Somit kam es nun, dass am 18. Januar, Vormittags 10 Uhr die Spritze von den Kameraden A. K\u00f6rner, H. M\u00f6nning und O. Metze vor der Schmiede abgebaut wurde und um 12 Uhr das Fahrgestell meistbietend verkauft wurde. Das letzte Angebot mit 80 DM kam von Helmut Kirchner, worauf er den Zuschlag erhielt. Der Wagen wurde als Jauchewagen benutzt und kam am 21. Januar das erste Mal zum Einsatz.<\/p>\n<p>Am 09. Januar 1959 fand die diesj\u00e4hrige Generalversammlung bei Kamerad R\u00fche statt. Erschienen waren 17 Kameraden, 3 fehlten unentschuldigt. Der Wehrleiter Kamerad Alfred K\u00f6rner er\u00f6ffnete um 20:30 Uhr die Versammlung. Es wurde ein R\u00fcckblick auf das vergangene Jahr gehalten. Das diesj\u00e4hrige Wintervergn\u00fcgen wurde einstimmig auf den 28. Februar festgelegt. Die Kameraden Bilkenroth, L\u00fcttich, Bosse, Joh. Lauche, M. Lauche und A. Kirchner bildeten den Festausschuss. Um 22 Uhr wurde die Versammlung geschlossen und man ging zum gem\u00fctlichen Teil \u00fcber. Es wurde unseren Kameraden K. Hildebrandt zu seinem am 06. Januar 1959 begangenen Geburtstag und seines kleinen angekommenen T\u00f6chterchens herzlich gratuliert, worauf er sich verpflichtet f\u00fchlte, eine Flasche Pfefferminzlik\u00f6r und eine Runde W\u00fcrstchen zu spendieren. Weitere Kameraden f\u00fchlten sich auch verpflichtet noch je eine Flasche auszugeben. Somit sind dann alle um 24 Uhr mit guter Stimmung nach Hause gegangen.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren wurde in den Jahreshauptversammlungen immer wieder an alle appelliert, unser Eigentum in jeder Hinsicht mit ganzem Einsatz zu sch\u00fctzen. Weiterhin wurden regelm\u00e4\u00dfig Brandschutzkontrollen in den H\u00e4usern und Geh\u00f6ften durchgef\u00fchrt. Die vorgef\u00fchrten M\u00e4ngel wurden protokolliert, mit Terminvorgabe versehen, zwecks baldiger Behebung bzw. Beseitigung. Es wurden die \u00e4lteren Kameraden und deren Familien auch nicht vergessen, wenn sie Hilfe und Unterst\u00fctzung brauchten oder in manchen schweren Stunden Beistand.<\/p>\n<p>Weiterhin wurde immer wieder die Einsatzf\u00e4higkeit der Spritze und des Zubeh\u00f6rs in der Praxis \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Der Frohsinn und die Freude nach den Eins\u00e4tzen kam bei der FFw Steinbach nicht zu kurz und st\u00e4rkte somit auch den Zusammenhalt mit den \u00fcbrigen Bewohnern im Dorf.<\/p>\n<p>Am 28. Juni 1970 ging ein schweres Unwetter mit Wirbelsturm \u00fcber Steinbach und Umgebung nieder. Unser Ger\u00e4tehaus wurde infolge Entwurzelung der davor stehenden Linde schwer besch\u00e4digt. Nach den Aufr\u00e4umungsarbeiten wurde die Linde beseitigt und das Dach vorerst provisorisch repariert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_01.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-395\" title=\"Feuerwehrhaus\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_01-300x164.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"164\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_01-300x164.jpg 300w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_01.jpg 502w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAm 18. April 1971 wurde am Ger\u00e4tehaus ein neues Tor angeschlagen, sowie die decke und der Dachkasten ausgebessert. Im Jahre 1972 wurde das Dach neu eingedeckt.<\/p>\n<p>Am 12. Mai 1974 wurde unser Ger\u00e4tehaus von dem Kameraden Klaus Kr\u00e4mer und seinen Arbeitskollegen neu abgeputzt. Als Helfer standen die Kameraden A. Kirchner, O. Metze und M. Lauche zur Verf\u00fcgung. Innerhalb von 8 Tagen wurden Tor, Dachkasten, T\u00fcren und Wappen mit einem ne\u00fcn Anstrich versehen. Daran beteiligten sich die Kameraden W. M\u00f6nning und D. Lauche.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_02.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-396\" title=\"Feuerwehrhaus\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_02.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"289\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_02.jpg 512w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_02-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><br \/>\nAm 17. M\u00e4rz 1976 fand das geplante Vergn\u00fcgen mit den Wehren Kalbitz, Wallroda und Bad Bibra statt. Nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung durch den Wehrleiter, gab es einen guten Imbiss, in Form einer kalten Platte f\u00fcr etwa 120 Personen. Alle Tanzlustigen kamen durch eine flotte Kapelle (2 Mann) auf ihre Kosten. Besonders freuten wir uns \u00fcber die Anwesenheit unserer Alterskameraden W. K\u00e4stner, O. Lauche, A. Wiegand, R. Kirchner und R. Hoffmann.<\/p>\n<p>In den Mittagsstunden des 11. August 1976 wurde ein Brand in Kalbitz gemeldet. Auf einem Strohfeld ist er durch eine hei\u00df gelaufene Presse entstanden. 35 ha Stroh wurden dabei vernichtet. Kameraden der FFw aus den umliegenden Orten waren im Einsatz.<\/p>\n<p>Am 24. August 1976 wurde um 20 Uhr ein Probealarm ausgel\u00f6st. Innerhalb von 3 Minuten waren wir ausr\u00fcckbereit. In 9 Minuten hatte unsere Spritze Wasser. Die Maschine sprang aber erst nach 2 Minuten an. Anwesend waren zirka 30 Kameraden. Vorher war in Wallroda eine \u00dcbung, 12 Minuten war die Zeit.<\/p>\n<p>Wir haben am 07. November 1976 in unserem Ger\u00e4tehaus den Fu\u00dfboden betoniert. Es haben die Kameraden A. M\u00f6nning, R. Bilkenroth, R. D\u00f6hler, L. Tauchnitz, D. Lauche, W. T\u00f6pel und A. Kirchner mit geholfen.<\/p>\n<p>Am 14. November 1976 wurde der Platz vor dem Ger\u00e4tehaus gepflastert. Die STeine dazu hat uns Erhard K\u00f6rner zur Verf\u00fcgung gestellt. An diesen Arbeiten haben sich die Kameraden H. Lauche, M. Lauche, A. Kirchner, H. Neum\u00fcll und Hildebrandt beteiligt.<\/p>\n<p>Durch Blitzschlag wurde am 10. Juni 1977, abends 9 Uhr, die Scheune und Stallgeb\u00e4ude des Kameraden Ehrenfried Pfarschner in Brand gesetzt. Diese brannten v\u00f6llig aus und es konnten auch 19 Jungrinder nicht mehr gerettet werden. Es waren fast alle Kameraden im Einsatz. Erhard K\u00f6rner hat uns gefahren. Im Einsatz waren 14 Wehren. Da es Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gab, musste das Wasser \u00fcber lange Wegstrecke von Steinbach geholt werden.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbung mit guter Beteiligung wurde am 08. Juli 1977 durchgef\u00fchrt, um altes Schlauchmaterial zu pr\u00fcfen. Von K\u00f6rner bis Stockmann wurde die Schlauchleitung gelegt.<\/p>\n<p>Am 10. September 1977, um 9 Uhr morgens, wurde Alarm ausgel\u00f6st. In Bad Bibra wird ein angenommener Brand in 2.P.9. Objekt \u00fcber lange Wegstrecke bek\u00e4mpft. 12 Kameraden waren anwesend. Kamerad Bosse hat uns gefahren. Die \u00dcbung fiel gut aus.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 01. Mai 1978, fand am 29. April 1978 ein Fackelumzug statt. Das ganze Dorf war anwesend. Bei Tonbandmusik und Rostbratw\u00fcrstchen, die Udo Lauche besorgt und gebraten hat, wurde bis in die sp\u00e4ten Nachtstunden gefeiert.<\/p>\n<p>Ein Alarm wurde am 30. Juni 1978 um 17:45 Uhr ausgel\u00f6st. 14 Kameraden haben an der \u00dcbung \u00fcber lange Wegstrecke in Wallroda teilgenommen. Als Fahrer hat sich E. K\u00f6rner zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Wehren Bad Bibra, Wallroda und Kalbitz waren auch anwesend.<\/p>\n<p>Ein weiterer \u00dcbungsalarm fand am 16. September 1978 um 9 Uhr statt. Es ging in Bad Bibra \u00fcber eine lange Wegstrecke vom Schwimmbad nach den Bungalow&#8217;s an der Thalwinkler Stra\u00dfe. Die Beteiligung war gut. Anschlie\u00dfend gab es Rostbrater und Bier.<\/p>\n<p>Am 09. Februar 1979 fand eine Versammlung im Jugendheim statt. Der Schriftf\u00fchrer zeigte einen Dia-Vortrag \u00fcber vorbeugenden Brandschutz sowie Bilder aus Steinbach und Umgebung. Danach wurde noch \u00fcber die Durchf\u00fchrung des Kameradschaftsabend gesprochen. Als neus Mitglied hat sich Horst Hildebrandt gemeldet.<\/p>\n<p>Der Kameradschaftsabend fand am 17. Februar 1979 auf der Windm\u00fchle statt. Beginn war 19 Uhr und 46 Personen haben daran teilgenommen. Hin- und R\u00fcckfahrt hatte die L.P.G. und K.A.P. mit den Aufbauwagen organisiert. Es war ein guter und gelungener Abend. Wegen Schneeverwehung mussten wir noch vom Dorf aus runter laufen.<\/p>\n<p>Am 29. April 1979 wurde um 19:30 Uhr der Fackelumzug anl\u00e4sslich des 1. Mai durchgef\u00fchrt. Das Maikomitee der Stadt, B\u00fcrgermeister und Wehrleiter Kamerad R\u00f6hrborn haben am Umzug teilgenommen. 300 Rostbrater wurden von dem Kameraden H.J. M\u00f6nning gebraten. Die Frauen des DFD beteiligten sich am Getr\u00e4nkeverkauf und der Kassierung der W\u00fcrtschen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer \u00dcbung wurde am 01. Juni 1979 der Kanal bei Kamerad Tauchnitz durchgesp\u00fcllt. Anwesend waren 10 Kameraden.<\/p>\n<p>Am 14. September 1980 wurde w\u00e4hrend einer \u00dcbung der Feuerl\u00f6schteich in Kalbitz innerhalb von 4 Stunden gef\u00fcllt. Die Wasserentnahmestelle war die Kirstenm\u00fchle.<\/p>\n<p>Zur Arbeit am Denkmal am 10. April 1981 hatten sich die Kameraden D. Lauche, H. Opel, Bosse, A. Kirchner, H. Lauche, H.J. M\u00f6nning, Neum\u00fcll, K. Hildebrandt eingefunden. Zur Unterst\u00fctzung aht sich unser F\u00f6rster mit der Motors\u00e4ge gut bew\u00e4hrt. Das angefallene Holz soll zum Fackelumzug mit verbrannt werden.<\/p>\n<p>16. Juni 1981. Arbeitseinsatz am Ger\u00e4tehaus. Es wurden die Betonrinnen nach dem Konsum frei gemacht.<\/p>\n<p>11. September 1981. Mit den Ortsteilen Kalbitz, Wallroda und Bibra wurde am Speicher und Schafstall eine \u00dcbung durchgef\u00fchrt. Um 17 Uhr wurde Alarm ausgel\u00f6st. Die \u00dcbung wurde gut bewertet. Anschlie\u00dfend gab es Rostw\u00fcrste.<\/p>\n<p>25. Oktober 1981. Es wurden Brandschutzkontrollen durchgef\u00fchrt. Die Kameraden D. Lauche und H.J. M\u00f6nning haben im Unterdorf kontrolliert. Die Kameraden Bilkenroth und K. Hildebrandt im Oberdorf. Es wurden 15 Haushalte \u00fcberpr\u00fcft und einige M\u00e4ngel festgestellt.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal fand am 12. November 1982 unsere Mitgliederversammlung im neuen Versammlungsraum von Steinbach, in der alten Schule statt, da die Konsumgastst\u00e4tte Urlaub hatte. Es waren zwar nur 9 Kameraden anwesend, aber trotzdem war es gem\u00fctlicher als in der Gastst\u00e4tte. Zur Sprache kamen allgemeine Probleme, wie der Stand der Arbeiten am kleinen Aufenthaltsraum, sowie Renovierung des Ger\u00e4tehauses, welches 1983 abgeschlossen werden soll.<\/p>\n<p>In den darauffolgenden Jahren wurden routinem\u00e4\u00dfig Brandschutzkontrollen in den Wohnungen bzw. Betrieben durchgef\u00fchrt. M\u00e4ngel traten haupts\u00e4chlich an den Schornsteinen und elektrischen Anlagen auf. Diskussionen gab es auf Grund der 3 Br\u00e4nde im August des Jahres 1982 in Bad Bibra. Ein Feuerwehrmann aus der FFw Bad Bibra hatte sie selbst gelegt und war jedes Mal z\u00fcrst am Brandort. Des weiteren gab es einen Brand in der neuen K\u00e4serei in Bad Bibra 1985 und in Kahlwinkel die Explosion eines Benzinfasses der sowjetischen Streitkr\u00e4fte, welches unmittelbar in der N\u00e4he eines vollbesetzten Linienbusses vom Lkw gefallen war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit k\u00e4mpfte die FFw Steinbach um den Titel &#8222;Vorbildliche Feuerwehr&#8220;. Die Renovierung bzw. Werterhaltung des Feuerwehrhauses wurde weitergef\u00fchrt. Die Meinungen jedoch gingen auseinander zwischen Werterhaltung und Neubau. Fester Bestandteil des Arbeitsplanes der Feuerwehr wurde auch die Absicherung des Fackelumzuges.<\/p>\n<p>07. August 1987. Der Wehrleiter, Kamerad H. Neum\u00fcll, er\u00f6ffnete die Versammlung und berichtete \u00fcber die Teilnahme einer Ratssitzung, wo der Stand der Einsatzbereitschaft der Wehren im Territorium erl\u00e4utert wurde. Im allgemeinen k\u00f6nnen wir eine gute Einsatzbereitschaft verzeichnen, nur in den Arbeitsstunden ist es schwierig, eine Gruppe aufzustellen. Auch \u00fcber den Bau eines neuen Ger\u00e4tehauses wurde in dieser Ratssitzung gesprochen, die Projektierung soll 1989 beginnen.<\/p>\n<p>Eisbruch am 28. November 1988. Viele \u00c4ste der B\u00e4ume halten die Last des Schneeregens nach dem Frosteinbruch nicht mehr stand und brechen ab. Dadurch war der Verkehr auf der damaligen F250, heute ist es die B250, sehr gef\u00e4hrdet. Es mussten einige \u00c4ste von der Stra\u00dfe entfernt werden. Weiterhin war die Stromzufuhr f\u00fcr zirka 2 Tage unterbrochen. Es gab erhebliche Einschr\u00e4nkungen im \u00f6ffentlichen Leben. Kerzen aller Art waren in diesen Tagen der Verkaufsschlager. Wichtige Einrichtungen wurden mit Notstromaggregaten weiter betrieben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_03.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-397\" title=\"Eisbruch\" src=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_03.jpg\" alt=\"\" width=\"456\" height=\"244\" srcset=\"http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_03.jpg 456w, http:\/\/steinbach-im-netz.de\/wp-content\/uploads\/bild_gesch_03-300x160.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><\/a><br \/>\n04. Januar 1990. Versammlung der FFw. Es war eine Informationsveranstaltung \u00fcber die neuen Gesetzlichkeiten der FFw&#8217;en in der Bundesrepublik Deutschland. Neue Aufgaben in Richtung Umwelt- und Katastrophenschutz wurden vorgestellt. Weiterhin wurde neue Fahrzeugtechnik und die neuesten Erkenntnisse von Feuerl\u00f6schtechnik erl\u00e4utert. Die Partnerfeuerwehr Gro\u00dfhabersdorf bei N\u00fcrnberg lieferte uns weitere Informationen \u00fcber die Funktionsf\u00e4higkeit und Aufgabe einer Feuerwehr.<\/p>\n<p>02. August 1996. Eine rege Diskussion \u00fcber die Zukunft der Steinbacher FFw und dem Ger\u00e4tehaus wurde gef\u00fchrt. Das Ergebnis war die Eigenst\u00e4ndigkeit zu bewahren und einen Neubau des Ger\u00e4tehauses in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p>05. Dezember 1997. Auswertung des Kohlebrandes auf dem Betriebsgel\u00e4nde der Firma Weber in Steinbach. Kamerad Weber bedankte sich mit einer Spende bei der FFw.<\/p>\n<p>In der Nacht vom 29. zum 30. Mai 1998 kam es zum Einsatz im Altenpflegeheim Bad Bibra. Durch ein schweres Unterwetter gab es einen Wassereinbruch in der unteren Etage und K\u00fcche.<\/p>\n<p>30. April 2000, ca. 19:00 Uhr. Zum allj\u00e4hrlichen Fackelumzug zog ein Unwetter herein. Die gut besuchte Dorfwiese war binnen weniger Minuten \u00fcberflutet. Die Mitglieder des Dorfclubs und der FFw sicherten die Verkaufsh\u00fctten, das Maifeuer und sorgten f\u00fcr den schnellen Abfluss des Wassers in den Gutschbach.<\/p>\n<p>Am 13. Mai 2000 wurde eine praktische Schulung mit Feuerl\u00f6schern auf der Dorfwiese durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die FFw Steinbach leistete kameradschaftliche Hilfe zum 111j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der FFw Bad Bibra. Es wurde der Fackelumzug am 25. August 2000 durch die Stadt abgesichert. Weiterhin beteiligten sich die Wehr am Zeltaufbau im B\u00fcrgergarten, sorgte mit f\u00fcr das leibliche Wohl der G\u00e4ste und beteiligte sich am Festumzug, der am 27. August 2000 durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Die FFw Steinbach erh\u00e4lt am 12. Januar 2001 einen Mannschaftsbus Typ Fiat Ducato.<\/p>\n<p>Am 27. Februar 2001 feierte die FFw Steinbach bei einem Kameradschaftsabend das 75-j\u00e4hrige Bestehen der Wehr. Zum Kirmessonntag im selben Jahr wurden nochmal Gastwehren geladen und es fand eine Demonstration von L\u00f6schangriffen, sowie einem kompletten Einsatz statt. G\u00e4ste waren au\u00dferdem die Polizei, die Johanniter und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft.<\/p>\n<p>Am 17. M\u00e4rz 2001 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 176 zwischen Saubach und Bad Bibra, bei dem zwei Autos frontal zusammenstie\u00dfen. Steinbach wurde als Unterst\u00fctzung zur Bibraer und Saubacher Wehr gerufen, die Beteiligung war sehr gut.<\/p>\n<p>Am 01. Mai 2001 wurde die FFw Steinbach gegen 23:45 Uhr alarmiert. Unbekannte hatten der Papier- und Glascontainer an der Bushaltestelle in Brand gesteckt. Die Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Im Sommer 2001 zu einem Feldbrand kurz vor Wallroda, der aus noch ungekl\u00e4rter Ursache entstanden war. Auch hier war die Beteiligung sehr gro\u00df. Au\u00dferdem im Einsatz waren die Wehren Bad Bibra (entt\u00e4uschend mit 2 Kameraden), Laucha und Nebra, da Wasser fehlte.<\/p>\n<p>Am 19. Januar 2002 erhielten wir ein neues L\u00f6schfahrzeug LF 8\/5 vom Typ Mercedes-Benz.<\/p>\n<p>Am 23. Februar 2002 hatte das neue LF 8\/5 seinen ersten Einsatz. Um 15:15 Uhr fegte ein kleiner, aber dennoch kr\u00e4ftiger Wirbelsturm durch die Dorfmitte. Er riss einen Baum auf der Dorfwiese um und deckte vier D\u00e4cher ab. Eine viertel Stunde sp\u00e4ter wurde die FFw Steinbach alarmiert. Ihre Aufgabe bestand darin, die D\u00e4cher wieder einzudecken, da es immer noch schneite, und die Stra\u00dfe von den \u00c4sten und dem Dachschutt zu befreien.<\/p>\n<p>Am 01. M\u00e4rz 2002 fand die Jahreshauptversammlung statt. Es wurde der Rechenschafftsbericht vom Wehrleiter vorgetragen und eine Diskussion \u00fcber ein gemeinsames Feuerwehrgeb\u00e4ude der Wehren Bad Bibra und Steinbach gef\u00fchrt. Der anwesende B\u00fcrgermeister der Stadt musste sich viel Kritik anh\u00f6ren und einige Fragen zum Erhalt und zur Einsatzbereitschaft beider Wehren anh\u00f6ren und beantworten. Die &#8222;hei\u00dfe&#8220; Diskussion endete aber ohne jegliches Ergebnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am 27.02.1926 Auf Veranlassung des Kreisbrandmeisters Steinkopf war durch den Ortsschulzen Oskar Lauche am heutigen Abend eine Gemeindeversammlung einberufen worden, um eine freiwillige Feuerwehr zu gr\u00fcnden. Zugegen waren auch die F\u00fchrung der FFw Bad Bibra. 8.15 Uhr abends wurde die reich besuchte Versammlung er\u00f6ffnet. 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